Grönland
Das Ziel
Windenergie
Die Reise
Gefahren & Probleme
Training & Planung
Tagebuch
Geschichte
Bildergalerie
Transversale
Das grönländische Inlandeis bildet die größte Eismasse auf der Nordhalbkugel. Nur an der Küste befinden sich Siedlungen und kleine Städte. Dazwischen erstreckt sich eine endlos erscheinende weiße Weite. Die Herausforderung der Grönland Transversale 2006 war eine Skiüberquerung Grönlands von der Ost- zur Westküste. Völlig autark und ohne Depots, nur mit der Unterstützung des Windes, haben Martin Hülle, Johannes Lang und Georg Sichelschmidt im Mai und Juni diese Eiswüste auf Skiern überquert.

Die Strecke (ca. 750 km) verlief von Tasiilaq an der Ostküste in nordwestlicher Richtung nach Ilulissat in der Diskobucht. Der Weg, den das Team in nur 34 Tagen zurückgelegt hat, führte vom Meer über Gletscher hinauf auf das Inlandeis und darüber hinweg zu dem schmalen gletscherfreien Landstreifen an der Westküste. Der Abstieg erfolgte über Gletscher hinab in eisfreie Gebiete südlich des de Quervains Havn und von dort weiter durch das Küstengebirge nach Ilulissat.

Die kalten Fakten

Distanz: 750 Kilometer
Zeitdauer: 34 Tage - Mitte Mai bis Mitte Juni
Startpunkt: Tasiilaq an der Ostküste
Zielpunkt: Ilulissat an der Westküste (Diskobucht)
Pulka- (Schlitten-) gewicht: 100 Kilogramm pro Person
Temperaturbereich: minus 30°C bis plus 20°C - Wind Chill bis minus 75°C
Gefahren: Kälte, Wind, Eisbären, Gletscherspalten, Verletzungen, Schäden an der Ausrüstung
Herausforderung: die endlos erscheinende Weite der arktischen Natur

Bibliografie / Quellen der wissenschaftlichen Angaben
Der Arktis-Klima-Report, Die Auswirkungen der Erwärmung, Convent Verlag,
Hamburg 2005
ACIA, Impacts of a Warming Arctic: Arctic Climate Impact Assessment,
www.amap.no/acia/index.html
Tarmas, Olaf: Das große Schmelzen, Geo Special Island, Grönland, Spitzbergen,
Hamburg März 2005
Bundesverband Windenergie e.V.: Wissen Windenergie: Einblicke und Ausblicke,
Osnabrück 2002