Martin Hülle
Johannes Lang
Georg Sichelschmidt
Martin Hülle
Die einsamen und rauen Landschaften des hohen Nordens sind immer wieder das Ziel von Martin Hülle. Zu Fuß oder mit Skiern bricht er oftmals wochenlang auf in die Tundra, über das ewige Eis und in die Weite. Bei Sonne, Regen, Schnee und Kälte. Im Frühjahr 1991 legte der Wuppertaler mit seiner ersten mehrtägigen Wanderung im Sauerland den Grundstein - und noch im gleichen Jahr folgte eine Trekkingtour in Schweden, die den endgültigen Anfang seiner heutigen Leidenschaft markierte. Auf mittlerweile bald unzähligen Wanderungen, welche ihn in alle Länder Skandinaviens, nach Schottland, Island und Grönland führten, wurde er bald vom Nordlandfieber befallen. Auf zahlreichen Solotouren lernte er in den nachfolgenden Jahren rasch, sich in der Natur und der Einsamkeit der Wildnis zurecht zu finden. Neben den Sommerunternehmungen waren bald Wintertouren der nächste Schritt. Schneeschuhe und Skier wurden ebenso ein ständiger Begleiter, wie es Kamera und Notizblock auf allen seinen Touren seit eh und je sind. Mit 18 Jahren veröffentlichte Martin Hülle seinen ersten Bericht in einem Reisemagazin. Es folgten viele weitere Bild- und Textbeiträge in namhaften Magazinen und Zeitschriften, auch international, für die er nun als Fotograf und Autor arbeitet. Mittlerweile ist er zudem Profi-Abenteurer.

Seit den ersten Schritten in heimischen Gefilden hat Martin Hülle bislang tausende von Kilometern zurückgelegt. Den 800 km langen Nordkalottleden quer durch Nordskandinavien wanderte er an einem Stück komplett. Wochenlange Wintertouren führten ihn durch die einsamsten Regionen Nordeuropas. Nach mehreren Überquerungen des Jostedalsbreen in Norwegen, dem größten Gletscher auf dem europäischen Festland, gelang ihm mit der Soloüberquerung des Vatnajökull auf Island auch die Transversale der größten Eismasse Gesamteuropas. Neben dem Nordlandfieber hat sich bei einer Grönlandreise auch der Arktis Bazillus eingeschlichen. Die Überquerung des grönländischen Inlandeises von Ost nach West, 750 Kilometer in 34 Tagen, war im Jahr 2006 die konsequente Steigerung und sein bislang größter Erfolg. Ausgedehnte Eiswanderungen und Expeditionen in abgeschiedene Regionen stehen nun weiterhin bevor.

Mit den Bildern seiner Expeditionen möchte Martin Hülle die Gegenpole darstellen zwischen der Herausforderung, Gefahr und Anstrengung eines Abenteuers und der Faszination des Unterwegsseins in extremen Landschaften, der dort zu entdeckenden Natur und dem aus diesem Zusammenspiel resultierenden, jedoch schwer zu vermittelnden Grund, der viele der Strapazen aufwiegt.

Neben der Dokumentation seiner Reisen und Expeditionen arbeitet Martin Hülle auch in den Bereichen der Natur-, Landschafts- und Reportagefotografie.

Zuständigkeit im Team
Als professioneller Abenteurer ist Martin Hülle seit Jahren in der Outdoor-Szene zuhause und daher bildet er die Schnittstelle der Expedition mit den Partnern und Sponsoren. Außerdem kümmert er sich als freier Autor und Fotograf um die Pressekontakte und die Expeditionswebsite. Dabei entstehen bereits im Vorfeld der Expedition Berichte für Presse und Rundfunk. Auch während und nach der Grönland Transversale 2006 liegt seine Hauptaufgabe in der Dokumentation des Vorhabens in Wort und Bild.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Martin Hülle.

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